Liebe Dolerinnen und Doler,
heute ist der 26. Dol2Day-Tag. Schmerzlich ist uns bewusst, dass es möglicher-weise keinen 27. geben wird.
Dol startete 2000 und war etwas Neues. Eine Plattform, auf der man diskutieren konnte, auf der man eine Kanzlerwahl simulierte und sich in virtuellen Parteien Debatten über Satzungsänderungen lieferte. Hier haben sich Beziehungen gefunden, Freundschaften wurden geschlossen und Intrigen gesponnen.
Die meisten von uns, die noch hier sind, sind Urgesteine. Man kennt sich, und man redet immer wieder mal über die alten Zeiten, als ein Boston mit seinen DAs eine Partei gründete, als ein Dolament gewählt wurde oder als die FUN gelöscht wurde.
Diese Zeiten sind längst Vergangenheit. Wir sind hier, weil wir schon immer hier waren. Und mittlerweile sind wir wenige. Wir sind jedoch größtenteils Menschen, denen diese Plattform etwas bedeutet.
Ich glaube daran, dass Dol noch eine Chance hat und diese Chance auch verdient. Deshalb bin ich dankbar, dass eine nicht unerhebliche Anzahl an Dolern dies auch so sieht und gerade versucht, einen Verein zu gründen, der langfristig Träger von Dol2Day werden soll. Nicht alle Fragen sind bereits geklärt, aber die Richtung stimmt und die Gründung ist auf einem guten Weg. Hierfür möchte ich mich bei allen bedanken, die tatkräftig an der Gründung mitarbeiten und sich auch bereit erklärt haben, eine Rolle in diesem neuen Verein einzunehmen.
Gleichzeitig bitte ich jeden darum, dieser Vereinsgründung eine Chance zu geben. Wenn Dol überleben soll, ist jetzt nicht die Zeit für persönliche Animositäten oder links gegen rechts. Es sind genügend Ämter zu besetzen, so dass eine politische Ausgewogenheit möglich ist. Deshalb möchte ich noch einmal jeden Einzelnen einladen, die Vereinsgründung aktiv zu unterstützen.
Es wäre zudem von Vorteil, wenn der künftige Kanzler den Übergang der Betreiberschaft auf den Verein konstruktiv begleiten würde. Leider ist mir bis heute keine Kandidatur bekannt. Ich wurde bereits von mehreren Seiten darauf angesprochen, ob ich noch einmal in die Bresche springen möchte.
Kurzum: Sofern sich ein konstruktiver Kandidat findet, hat dieser meine Unterstützung. Sollte sich ein solcher nicht finden, stehe ich ein letztes Mal zur Verfügung.
Nicht, weil ich das unbedingt möchte, sondern aus purem Verantwortungsbewusstsein.
Geben wir der Plattform nochmal eine Chance – dass sie es kann, hat sie oft genug gezeigt.
JackDawson[15.05.2026 06:56]